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ready4health

Ein Health Report System für Gesundheits- und Sicherheits­management in Betrieben

Willkommen

Der Zusammenhang zwischen den Bedingungen der Arbeitswelt und psychischer Gesundheit ist gut erforscht und mehrfach wissenschaftlich belegt (Badura, 2014). Arbeit kann physisch und psychisch belasten, aber auch Sinn, Struktur und Wohlstand geben und somit ein Ort der Gesundheitsförderung sein.

Das Projekt ready4health entstand aus einer Kooperation zwischen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und der Fachhochschule (FH) Burgenland GmbH heraus und unterstützt Unternehmen dabei, die Vorgaben des verpflichtenden ArbeitnehmerInnenschutzes nachhaltig zu erfüllen. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheits- und Sicherheitsmanagements bietet die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ergänzende Maßnahmen zur Reduzierung psychischer Belastungen.

In den nächsten beiden Jahren liegt der Fokus des Projekts – aufgrund des gesetzlichen Auftrags des Wirkungsnachweises (ArbeitnehmerInnen­schutzgesetz (AschG) §4; Bundesbediensteten­schutzgesetz (B-BSG) §4) und der praktischen Relevanz – auf der Akzeptanz und Effektivität der gesetzten Maßnahmen zur Reduzierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Durch die Analyse der strukturellen Rahmenbedingungen (z.B. Führungsstil) soll erforscht werden, welche Kriterien den Wirkungsgrad von Maßnahmen bzw. von Maßnahmenbündel beeinflussen. Zusätzlich soll versucht werden, ein kennzahlengestütztes Bewertungsschema zu entwickeln, um die Effizienz von Maßnahmen zur Reduzierung psychischer Belastungen in Form eines Return on Investments (ROI) abzubilden. Unter Berücksichtigung des mittlerweile gut erforschten und belegten Einflusses zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz auf die Gesundheit kommt dabei dem Sozial- und Organisationsklima besondere Bedeutung zu.

Die praxisnahe Forschung der FH Burgenland in diesem Bereich soll dazu beitragen, den Herausforderungen, die sich bei der Diagnose, Maßnahmenplanung, -umsetzung und Evaluierung von arbeitsbedingten psychischen Belastungen ergeben, besser begegnen zu können und Unternehmen professionelle Unterstützung zu bieten. Die Fortsetzung des Forschungsprojektes der FH Burgenland in Kooperation mit der AUVA birgt nun für Unternehmen die einmalige Chance in sich, mit der Teilnahme am Forschungsprojekt dem gesetzlichen Auftrag des Wirkungsnachweises nachzukommen.

Ganz gleich in welchem Stadium sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Evaluierung psychischer Belastungen befindet, Sie können an dem Forschungsprojekt teilnehmen und die Akzeptanz- und Wirkungsanalyse durchführen

Einstiegsszenarien

Nachfolgend werden vier Szenarien für den Projekteinstieg dargestellt. Klicken Sie für nähere Informationen auf den für Sie relevanten Button, welcher die Phase, in der Sie sich gerade befinden, abbildet.